Für die Steiermark, Kärnten und das südliche Burgenland steht die Mandatarie Graz zur Verfügung. Mandatar ist Dr. Walter Gamerith.
Die Adresse: 8010 Graz, Karmeliterplatz 3, 1. Stock rechts (im Gebäude des "Steiermärkischen Landesarchivs").
Die Büro-, Beratungs-und Bibliotheksstunden werden jeden Mittwoch am Nachmittag von 16:00 bis 18:00 Uhr abgehalten. Voranmeldung erbeten unter
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oder
telefonisch unter +43 (0) 699 / 1200 1839
EINLADUNG
Am Mittwoch, dem 30.Mai 2012, findet um 15:00 Uhr im Parkhotel Graz ein Vortrag über die
"Grundlagen der Heraldik und heraldische Kunst" von Herrn Ing. Walt Jurecic,
Präsident von "herold slowenija",
statt, zu dem wir unsere Mitglieder und Freunde herzlich einladen.

Dr. med. Arthur Schnitzler ist als einer der wichtigsten österreichischen Dichter und Schriftsteller aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hinreichend bekannt. Er schuf mit "Anatol" oder "Fräulein Else" literarische Figuren, die geradezu als symptomatisch für den Untergang der österreichisch-ungarischen Monarchie, den Aufstieg des Bürgertums und das aufkeimende Selbstbewusstsein der Frauen gelten können. Von seinem familären Umfeld ist hingegen kaum etwas bekannt. Aus Dokumenten des "ADLER" anlässlich seines 150. Geburtstages am 15. Mai zusammengestellt, folgt ein kurzer Abriss über seine Familie.
Arthur Schnitzler wurde am 15. Mai 1862 in Wien als erstes Kind des bedeutenden Laryngologen Dr. med Johann Schnitzler (* 10. April 1835 in Nagy-Kanizsa/Ungarn, † 2. Mai 1893 in Wien - Partezettel liegt beim ADLER auf) und dessen Frau Louise (Ludovica) Markbreiter (* 1840 in Wien als Tochter des Wiener Arztes Dr. Philipp Markbreiter, ∞ 1861 in Wien, † 9. September 1911 in Wien) geboren. Sein Vater war k.k. Regierungsrath, k.k. a.o. Univ. Prof. und später auch Direktor der Allgemeinen Poliklinik in Wien. Arthur hatte 2 Geschwister: Julius (* 13. Juli 1865 in Wien I., Schottenbastei 3, † 27. Juni 1939 in Wien VIII., Laudongasse 12) und Gisela (* 1867, † 1953).
(Hier geht's zum Recherchestammbaum)
Obwohl seine Liebe von Kindes an der Dichtkunst galt, studierte Arthur Medizin und wurde, wie später auch sein Bruder Julius und sogar der Mann seiner Schwester Gisela, Laryngologe (Promotion 30. Mai 1885). "Als ich Medizin studierte", berichtete er, "war mein Lieblingsfach die Psychiatrie. Man sieht darin gern das Belletristische. Ich wurde aber Laryngologe und arbeitete gemeinsam mit meinem Vater."
Als sein Vater 1893 im Alter von 58 Jahren starb, übernahm er die gutgehende Privatpraxis und brachte noch im selben Jahr sein erstes Schauspiel (Anatol) heraus, das ein großer Erfolg wurde. Im Alter von 40 Jahren gab er schließlich die Praxis auf, um sich fortan seinem Hobby, dem Schriftstellertum, voll zu widmen.
Die Gesellschaft Adler beschäftigt sich seit ihrer Gründung mit genealogischen Fragen aller gesellschaftlichen Schichten, trotzdem betreffen ein Großteil der an die Gesellschaft gerichteten Anfragen adelige Familien. Dies legte nahe hier einige Texte, die bei der Beantwortung adelsrechtlicher Fragen helfen können, der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.
Die Aufsätze "Der österreichische Adel seit 1918" und "Die Landes-Erbämter in den österreichischen Kronländern" stammen von Dr. Georg Frölichsthal (Wien).
Die Datenbank "Adelige im Verzeichnis der Verstorbenen in Wien" korrespondiert zu einer in der Zeitschrift "Adler" erscheinenden Fortsetzungsreihe von DI Georg Gaugusch (Wien).
Die Datenbank der ADLER-Bibliothek ermöglicht Ihnen sowohl eine Suche nach Werken (Bücher, Zeitschriften, Stammtafeln,...), als auch nach ausgewählten genealogisch relevanten Inhalten dieser Sammlungen (z.B. Artikel, Inhaltsverzeichnis, Namensverweis,...). Die Datenbank umfasst derzeit noch nicht alle in der Bibliothek vorhandenen Werke.
- ADLER-Bibliothek (im Aufbau)
- Index "Wer einmal war" (Buch von Georg Gaugusch)
- Adelige im Verzeichnis der Verstorbenen in Wien
- Verzeichnis der Verstorbenen der Stadt Wien
- Namenabfrage zur Signatur G-108./G-120. Stammtafeln
- Generalnamenregister zum Wiener Genealogischen Taschenbuch
Noch ein allgemeiner Hinweis zu allfälligen Problemen oder Fehlermeldungen bei Datenbankabfragen mit dem Internet Explorer (z.B. MS-Fehlermeldung: "ein script mit langer laufzeit verhindert..."): probieren Sie die Seite im Kompatibiltätsmodus auszuführen oder verwenden Sie einen anderen Browser (z.B. Firefox). Ihr Webmaster
Achtung! Ab sofort ist der Index für das Buch "Wer einmal war" von Georg Gaugusch online. Sie finden ihn unter den Datenbanken bzw. hier.
Mitglieder unserer Gesellschaft können das Buch bei persönlicher Abholung während der Bibliotheksstunden an Mittwochabenden noch zum bevorzugten Mitgliederpreis käuflich erwerben.
Mehr zum Buch (look also: http://www.jewishfamilies.at)
"ADLER" - Zeitschrift für Genealogie und Heraldik (ISSN 0001-8260),
Band 26, Heft 5 von 8 / Jänner - März 2012
Inhalt
Artikel :
Zwischen Savoyen und Habsburg - das Wappen des Prinzen Eugen
von Korbinian Erdmann
Joseph Kornhäusls Korrespondenz der jahre 1811 bis 1845 in der Wien-Bibliothek als biographische und werkgeschichtliche Quellen
von Peter Prokop
Österreichische Adelsverleihungen und Adelsanerkennungen in Venezien
von Georg Frölichsthal
Der ungarische Adel in der Habsburgischen Monarchie (mit Anmerkungen zum Geschlecht der Kiss de Nemeskér)
von Jan Županič
Die Hutterer (Transmigranten) in Deutsch-Kreuz, Bezirk Schässburg, in den Jahren 1761-1767
von Friedrich Töpfer
Ein unbekanntes Slawata'sches Palatinatsdiplom
von Georg Frölichsthal
Gustav Klimt wurde am 14. Juli 1862 in Baumgarten bei Wien (heute 14. Bezirk, Linzerstraße 247 - Haus wurde 1968 abgerissen) geboren. Im Alter von nur 55 Jahren erlitt er 1918 einen Schlaganfall, der seine rechte Körperhälfte lähmte. Kurz darauf am 6. Februar 1918 starb er im Wiener Allgemeinen Krankenhaus (9. Bezirk) an einer Lungenentzündung. Seine letzte Wohnadresse war: 7. Bezirk, Westbahnstraße 36 (siehe Verzeichnis der Verstorbenen, 13. Februar 1918). Begraben wurde er am Friedhof Wien-Hietzing, Gruppe V, Nr. 194 am 9. Februar 1918. Er war nicht verheiratet, hatte aber mehrere Kinder (14?), u.a. mit Maria Ucicka und Maria Zimmermann, die er auch gerne malte (Aktbilder).
Er war akademischer Maler und als Vertreter des Wiener Jugendstils gehörte er zu den von Makart beeinflussten Meistern der Wiener Sezession, dessen Mitbegründer und erster Präsident er 1897 war.
Am 25. Mai 2012 jährt sich der Todestag von Johann Nestroy zum 150. Mal.
Sein Partezettel liegt beim ADLER im Original auf. Hier der Inhalt:
Gustav Nestroy, Beamter der kais. kön. priv. Ferdinands-Nordbahn, Carl Nestroy, kais. kön. Hauptmann im Genie-Stabe, Marie Nestroy, verehelichte Sluka, kais. kön. Hauptmanns-Gattin, geben in ihrem und ihrer Mutter Namen die höchst betrübende Nachricht von dem Ableben ihres unvergeßlichen theuren Vaters,
des Herrn
Johann Nestroy,
dramatischen Schriftstellers und Schauspielers, Besitzers der Salvator-Medaille,
welcher in Gratz Sonntag den 25. Mai 1862 Vormittags um 3/4 11 Uhr, nach Empfang der heil. Sterbe-Sacramente, im 60. Lebensjahre selig in dem Herrn entschlafen ist.
Die irdische Hülle des Verblichenen wird Montag den 2. Juni d. J. um halb 2 Uhr Nachmittags in der landesfürstl. Pfarrkirche zu St. Johann von Nepomuk in der Praterstraße feierlich eingesegnet und sodann auf dem Währinger Orts-Friedhofe in der Familiengruft beigesetzt.
Dienstag den 3. Juni um 11 Uhr Vormittags werden in obiger Pfarrkirche drei heil. Messen zum Seelentroste des Verstorbenen gelesen werden.
Alt Wiener Familien. Von Siegfried Löwy. Wien: Steyrermühl (1925).
Tagblatt-Bibliothek Nr. 164/165. ADLER-Signatur W-1691.

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