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sein Vater: Johann SchnitzlerArthur SchnitzlerDr. med. Arthur Schnitzler ist als einer der wichtigsten österreichischen Dichter und Schriftsteller aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts hinreichend bekannt. Er schuf mit "Anatol" oder "Fräulein Else" literarische Figuren, die geradezu als symptomatisch für den Untergang der österreichisch-ungarischen Monarchie, den Aufstieg des Bürgertums und das aufkeimende Selbstbewusstsein der Frauen gelten können. Von seinem familären Umfeld ist hingegen kaum etwas bekannt. Aus Dokumenten des "ADLER" anlässlich seines 150. Geburtstages am 15. Mai zusammengestellt, folgt ein kurzer Abriss über seine Familie.

Arthur Schnitzler wurde am 15. Mai 1862 in Wien als erstes Kind des bedeutenden Laryngologen Dr. med Johann Schnitzler (* 10. April 1835 in Nagy-Kanizsa/Ungarn, † 2. Mai 1893 in Wien - Partezettel liegt beim ADLER auf) und dessen Frau Louise (Ludovica) Markbreiter (* 1840 in Wien als Tochter des Wiener Arztes Dr. Philipp Markbreiter, ∞ 1861 in Wien, † 9. September 1911 in Wien) geboren. Sein Vater war k.k. Regierungsrath, k.k. a.o. Univ. Prof. und später auch Direktor der Allgemeinen Poliklinik in Wien. Arthur hatte 2 Geschwister: Julius (* 13. Juli 1865 in Wien I., Schottenbastei 3, † 27. Juni 1939 in Wien VIII., Laudongasse 12) und Gisela (* 1867, † 1953).

(Hier geht's zum Recherchestammbaum)

Obwohl seine Liebe von Kindes an der Dichtkunst galt, studierte Arthur Medizin und wurde, wie später auch sein Bruder Julius und sogar der Mann seiner Schwester Gisela, Laryngologe (Promotion 30. Mai 1885). "Als ich Medizin studierte", berichtete er, "war mein Lieblingsfach die Psychiatrie. Man sieht darin gern das Belletristische. Ich wurde aber Laryngologe und arbeitete gemeinsam mit meinem Vater."

Als sein Vater 1893 im Alter von 58 Jahren starb, übernahm er die gutgehende Privatpraxis und brachte noch im selben Jahr sein erstes Schauspiel (Anatol) heraus, das ein großer Erfolg wurde. Im Alter von 40 Jahren gab er schließlich die Praxis auf, um sich fortan seinem Hobby, dem Schriftstellertum, voll zu widmen.

Weiterlesen: Arthur Schnitzler zum 150. Geburtstag am 15. Mai 2012

Die Gesellschaft Adler beschäftigt sich seit ihrer Gründung mit genealogischen Fragen aller gesellschaftlichen Schichten, trotzdem betreffen ein Großteil der an die Gesellschaft gerichteten Anfragen adelige Familien. Dies legte nahe hier einige Texte, die bei der Beantwortung adelsrechtlicher Fragen helfen können, der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.

Die Aufsätze "Der österreichische Adel seit 1918" und "Die Landes-Erbämter in den österreichischen Kronländern" stammen von Dr. Georg Frölichsthal (Wien).

Die Datenbank "Adelige im Verzeichnis der Verstorbenen in Wien" korrespondiert zu einer in der Zeitschrift "Adler" erscheinenden Fortsetzungsreihe von DI Georg Gaugusch (Wien).

Die Datenbank der ADLER-Bibliothek ermöglicht Ihnen sowohl eine Suche nach Werken (Bücher, Zeitschriften, Stammtafeln,...), als auch nach ausgewählten genealogisch relevanten Inhalten dieser Sammlungen (z.B. Artikel, Inhaltsverzeichnis, Namensverweis,...). Die Datenbank umfasst derzeit noch nicht alle in der Bibliothek vorhandenen Werke.

Noch ein allgemeiner Hinweis zu allfälligen Problemen oder Fehlermeldungen bei Datenbankabfragen mit dem Internet Explorer (z.B. MS-Fehlermeldung: "ein script mit langer laufzeit verhindert..."): probieren Sie die Seite im Kompatibiltätsmodus auszuführen oder verwenden Sie einen anderen Browser (z.B. Firefox). Ihr Webmaster

Weiterlesen: Datenbanken

Wer einmal warAchtung! Ab sofort ist der Index für das Buch "Wer einmal war" von Georg Gaugusch online. Sie finden ihn unter den Datenbanken bzw. hier.

Mitglieder unserer Gesellschaft können das Buch bei persönlicher Abholung während der Bibliotheksstunden an Mittwochabenden noch zum bevorzugten Mitgliederpreis käuflich erwerben.

Mehr zum Buch (look also: http://www.jewishfamilies.at)

Am 25. Mai 2012 jährt sich der Todestag von Johann Nestroy zum 150. Mal.

Sein Partezettel liegt beim ADLER im Original auf. Hier der Inhalt:

Gustav Nestroy, Beamter der kais. kön. priv. Ferdinands-Nordbahn, Carl Nestroy, kais. kön. Hauptmann im Genie-Stabe, Marie Nestroy, verehelichte Sluka, kais. kön. Hauptmanns-Gattin, geben in ihrem und ihrer Mutter Namen die höchst betrübende Nachricht von dem Ableben ihres unvergeßlichen theuren Vaters,

des Herrn

Johann Nestroy,

dramatischen Schriftstellers und Schauspielers, Besitzers der Salvator-Medaille,

welcher in Gratz Sonntag den 25. Mai 1862 Vormittags um 3/4 11 Uhr, nach Empfang der heil. Sterbe-Sacramente, im 60. Lebensjahre selig in dem Herrn entschlafen ist.

Die irdische Hülle des Verblichenen wird Montag den 2. Juni d. J. um halb 2 Uhr Nachmittags in der landesfürstl. Pfarrkirche zu St. Johann von Nepomuk in der Praterstraße feierlich eingesegnet und sodann auf dem Währinger Orts-Friedhofe in der Familiengruft beigesetzt.

Dienstag den 3. Juni um 11 Uhr Vormittags werden in obiger Pfarrkirche drei heil. Messen zum Seelentroste des Verstorbenen gelesen werden.

Weiterlesen: Nestroy zum 150. Todestag am 25. Mai 2012

Gustav Klimt wurde am 14. Juli 1862 in Baumgarten bei Wien (heute 14. Bezirk, Linzerstraße 247 - Haus wurde 1968 abgerissen) geboren. Im Alter von nur 55 Jahren erlitt er 1918 einen Schlaganfall, der seine rechte Körperhälfte lähmte. Kurz darauf am 6. Februar 1918 starb er im Wiener Allgemeinen Krankenhaus (9. Bezirk) an einer Lungenentzündung. Seine letzte Wohnadresse war: 7. Bezirk, Westbahnstraße 36 (siehe Verzeichnis der Verstorbenen, 13. Februar 1918). Begraben wurde er am Friedhof Wien-Hietzing, Gruppe V, Nr. 194 am 9. Februar 1918. Er war nicht verheiratet, hatte aber mehrere Kinder (14?), u.a. mit Maria Ucicka und Maria Zimmermann, die er auch gerne malte (Aktbilder).

Er war akademischer Maler und als Vertreter des Wiener Jugendstils gehörte er zu den von Makart beeinflussten Meistern der Wiener Sezession, dessen Mitbegründer und erster Präsident er 1897 war.

Weiterlesen: Gustav Klimt (1862-1918) - anlässlich 150. Geburtstag am 14. Juli 2012

Eine kleine Auswahl an Adressbüchern, die beim ADLER verfügbar sind:

Adress- und Telefonbücher
Signatur Titel Jahrgänge (Teil)
Anzahl Region
B-869 Wiener Adreßbuch, Lehmann's Wohnungsanzeiger für Wien 1876, 1889, 1892, 1893 (I+II) bis 1910 (I+II), 1913 (I+II) bis 1914 (I+II), 1916 (I+II) bis 1922 (I+II), 1923 (I) bis 1924 (I), 1925 (I+II), 1926 (I) bis 1932 (I), 1934 (I), 1937 (I), 1941 (I)   38  Wien
B-869.A Amtliches Fernsprechbuch für das Ortsnetz Wien 1940  1  Wien
B-869 Adressbuch von Wien früher Lehmann, Verlag Herold 1948 (II), 1950 (II), 1952 (I) bis 1959 (I), 1960 (I+II), 1961 (I) bis 1963 (I) 15  Wien
B-869.A Branchenbuch. Amtliches Telefonbuch Wien. Berufs- und Branchenverzeichnis 1951 (II)  1  Wien
W-169. Adressbuch der Gesellschaft Wiens und der österreichischen Kronländer 1905  1  Wien
W-1690. High-Life-Almanach. Adressbuch der Gesellschaft Wiens und der österreichischen Kronländer 1912, 1913  2  Wien
B-884. Amtsadressbuch, Geschäftsadressbuch Graz. 1952  1  Graz
B-884. Adressbuch der Landeshauptstadt Graz mit Plan 1913, 1921  2  Graz
W-3309. Bundes-Adressbuch für Österreichs Finanz, Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft  1928  1  Österreich
W-1801.  Adressbuch der österreichischen Offiziere und Militär- (Landwehr-, Marine-) Beamten des Ruhestandes.  1930  1  Österreich
W-3213.  Allgemeine merkantilische Erdbeschreibung; auch Handlungs- und Fabriken-Adreßbuch der österreichischen Kreislande.  1803  1  Österreich
W-3449.  Adreßbuch Brunn am Gebirge (Niederösterreich) 1926  1  Brunn am Gebirge
W-5375.   Adreßbuch der Landeshauptstadt Bregenz (Vorarlberg) 1909  1  Bregenz
W-6694. Isartal-Adressbuch. Bearbeitet nach den amtlichen Unterlagen der Gemeinden. Ausgabe B: Örtliches Adreßbuch.  1972/73  1  Isartal
B-2235.  Adreßbuch der Stadt Feldkirchen mit den eingemeindeten Ortschaften.  1926  1  Feldkirchen
B-4446.  Adreßbuch der Stadt Salzburg. 1962  1  Salzburg
W-9738.  Schlesische Adressbücher : Bibliographie und Standortnachweis für Stadt-, Kreis-, Beamten-, Gewerbe- und Güteradressbücher sowie Anschriftenlisten, Telefon- und Gedenkbücher (18. - 20. Jahrhundert)  2011  1  Schlesien
B-1184.  Adreßbuch für Dresden u. Vororte Boxdorf...sowie der Städte Dohna..., Freital,...  1933  1  Dresden
R-311.2  Das Bremer Adreßbuch von 1796  1929  1  Bremen
W-2784.  Zoologisches Adreßbuch. Namen u. Adressen d. lebenden Zoologen, Anatomen, Physiologen u. Zoopalaeontologen sowie der künstlerischen u. techn. Hilfskräfte  1895  1  
W-1779. Baltisches Adressbuch. 1925  1  Baltikum
W-8320.  Adreßbuch des politischen Bezirks Leitmeritz mit Theresienstadt. Lobositz und Auscha.   Nachdruck 1987 von Band 1912  1  Leitmeritz
W-9702.  Adreßbuch für die Zuckerindustrie Europas. 1936  1  Europa
W-9703.  Adreßbuch für die Glas-Industrie. 1951/52  1  

 (die Liste ist nicht vollständig, d.h. es sind nicht alle vorhandenen Adressbücher enthalten)


Alt Wiener Familien. Von Siegfried Löwy. Wien: Steyrermühl (1925).

Tagblatt-Bibliothek Nr. 164/165. ADLER-Signatur W-1691.

Namenregister:

Weiterlesen: Alt Wiener Familien (W-1691.)

Franz GrillparzerParte - Franz Grillparzer

Zoom Parte


Anlässlich des 140. Todestages am 21.Jänner 2012 von Franz Grillparzer (1791-1872) eine kurze (unvollständige) Auswahl aus unserem Inventarverzeichnis der ADLER-Bibliothek:

Inv.Nr. Titel / Beschreibung
B-835. Grillparzers Ahnen. Hrsg. Literarischer Verein in Wien. Wien 1915.
B-3620. Die Heimat der Grillparzer. Wien 1916.
W-7676.Grill  Grillparzers Familie. Neue Dokumente über die Vorfahren des Dichters. WIen 1916.
W-7676.Grill Die Urheimat der Grillparzer (im "Landl", O.Ö.). 1950.
W-7676.Grill Die Ahnen Franz Grillparzers - mit Stammreihe. 1975.
W-7695. Grillparzer-Akten im Wiener Stadt- und Landesarchiv. 1979.
G-120. Ahnenliste Franz Grillparzer. um 1920.
W-3562.7 Die Ahnen Franz Grillparzers. (in Oberösterr. Heimatblätter Jg. 7, H. 1, S. 61-64). 1935.
W-7569. Der Mühlviertler Franz Grillparzer. Mit Stammtafel: Großvater Josef Grillparzer und die älteren Generationen. 1982.
B-149.3,14 Franz Grillparzer zum 200. Geburtstag. Mit Ahnenliste. 1992.
Lesesaal Wurzbach Band 5. Seite 338-352. Wien 1859.

Weiterlesen: Franz Grillparzer - zum 140. Todestag

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  1. Seligsprechung Hildegard Burjan

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