Am 29. Jänner 2012 wurde Hildegard Burjan (* 30.1.1883 in Görlitz, † 11.6.1933 in Wien) im Wiener Stephansdom selig gesprochen. Im Archiv des ADLER befindet sich bei den Christlichen Andenken ein Sonderdruck der Caritas Socialis (CS) aus dem Jahr 1999. Auf der Rückseite befinden sich alle Angaben über ihr Grab sowie ein kurzer Lebenslauf.
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Die Gesellschaft Adler beschäftigt sich seit ihrer Gründung mit genealogischen Fragen aller gesellschaftlichen Schichten, trotzdem betreffen ein Großteil der an die Gesellschaft gerichteten Anfragen adelige Familien. Dies legte nahe hier einige Texte, die bei der Beantwortung adelsrechtlicher Fragen helfen können, der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen.
Die Aufsätze "Der österreichische Adel seit 1918" und "Die Landes-Erbämter in den österreichischen Kronländern" stammen von Dr. Georg Frölichsthal (Wien).
Die Datenbank "Adelige im Verzeichnis der Verstorbenen in Wien" korrespondiert zu einer in der Zeitschrift "Adler" erscheinenden Fortsetzungsreihe von DI Georg Gaugusch (Wien).
Die noch im Aufbau befindliche Adler-Bibliotheks-Datenbank ermöglicht Ihnen sowohl eine Suche nach den Inhalten unserer Bibliothek als auch nach ausgewählten genealogisch relevanten Werkinhalten. Die Datenbank umfasst derzeit noch nicht alle in der Bibliothek vorhandenen Werke und nicht alle Werke.
- Adler-Bibliothek (im Aufbau)
- Adelige im Verzeichnis der Verstorbenen in Wien
- Der österreichische Adel seit 1918
- Die Landes-Erbämter in den österreichischen Kronländern
- Generalnamensregister zum Wiener Genealogischen Taschenbuch
- Namensabfrage zur Signatur G-108./G-120. Stammtafeln
- Verzeichnis der Verstorbenen der Stadt Wien
Eine kleine Auswahl an Adressbüchern, die beim ADLER verfügbar sind:
| Adress- und Telefonbücher | ||||
| Signatur | Titel | Jahrgänge (Teil) |
Anzahl | Region |
| B-869 | Wiener Adreßbuch, Lehmann's Wohnungsanzeiger für Wien | 1876, 1889, 1892, 1893 (I+II) bis 1910 (I+II), 1913 (I+II) bis 1914 (I+II), 1916 (I+II) bis 1922 (I+II), 1923 (I) bis 1924 (I), 1925 (I+II), 1926 (I) bis 1932 (I), 1934 (I), 1937 (I), 1941 (I) | 38 | Wien |
| B-869.A | Amtliches Fernsprechbuch für das Ortsnetz Wien | 1940 | 1 | Wien |
| B-869 | Adressbuch von Wien früher Lehmann, Verlag Herold | 1948 (II), 1950 (II), 1952 (I) bis 1959 (I), 1960 (I+II), 1961 (I) bis 1963 (I) | 15 | Wien |
| B-869.A | Branchenbuch. Amtliches Telefonbuch Wien. Berufs- und Branchenverzeichnis | 1951 (II) | 1 | Wien |
| W-169. | Adressbuch der Gesellschaft Wiens und der österreichischen Kronländer | 1905 | 1 | Wien |
| W-1690. | High-Life-Almanach. Adressbuch der Gesellschaft Wiens und der österreichischen Kronländer | 1912, 1913 | 2 | Wien |
| B-884. | Amtsadressbuch, Geschäftsadressbuch Graz. | 1952 | 1 | Graz |
| B-884. | Adressbuch der Landeshauptstadt Graz mit Plan | 1913, 1921 | 2 | Graz |
| W-3309. | Bundes-Adressbuch für Österreichs Finanz, Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft | 1928 | 1 | Österreich |
| W-1801. | Adressbuch der österreichischen Offiziere und Militär- (Landwehr-, Marine-) Beamten des Ruhestandes. | 1930 | 1 | Österreich |
| W-3213. | Allgemeine merkantilische Erdbeschreibung; auch Handlungs- und Fabriken-Adreßbuch der österreichischen Kreislande. | 1803 | 1 | Österreich |
| W-3449. | Adreßbuch Brunn am Gebirge (Niederösterreich) | 1926 | 1 | Brunn am Gebirge |
| W-5375. | Adreßbuch der Landeshauptstadt Bregenz (Vorarlberg) | 1909 | 1 | Bregenz |
| W-6694. | Isartal-Adressbuch. Bearbeitet nach den amtlichen Unterlagen der Gemeinden. Ausgabe B: Örtliches Adreßbuch. | 1972/73 | 1 | Isartal |
| B-2235. | Adreßbuch der Stadt Feldkirchen mit den eingemeindeten Ortschaften. | 1926 | 1 | Feldkirchen |
| B-4446. | Adreßbuch der Stadt Salzburg. | 1962 | 1 | Salzburg |
| W-9738. | Schlesische Adressbücher : Bibliographie und Standortnachweis für Stadt-, Kreis-, Beamten-, Gewerbe- und Güteradressbücher sowie Anschriftenlisten, Telefon- und Gedenkbücher (18. - 20. Jahrhundert) | 2011 | 1 | Schlesien |
| B-1184. | Adreßbuch für Dresden u. Vororte Boxdorf...sowie der Städte Dohna..., Freital,... | 1933 | 1 | Dresden |
| R-311.2 | Das Bremer Adreßbuch von 1796 | 1929 | 1 | Bremen |
| W-2784. | Zoologisches Adreßbuch. Namen u. Adressen d. lebenden Zoologen, Anatomen, Physiologen u. Zoopalaeontologen sowie der künstlerischen u. techn. Hilfskräfte | 1895 | 1 | |
| W-1779. | Baltisches Adressbuch. | 1925 | 1 | Baltikum |
| W-8320. | Adreßbuch des politischen Bezirks Leitmeritz mit Theresienstadt. Lobositz und Auscha. | Nachdruck 1987 von Band 1912 | 1 | Leitmeritz |
| W-9702. | Adreßbuch für die Zuckerindustrie Europas. | 1936 | 1 | Europa |
| W-9703. | Adreßbuch für die Glas-Industrie. | 1951/52 | 1 | |
(die Liste ist nicht vollständig, d.h. es sind nicht alle vorhandenen Adressbücher enthalten)


Anlässlich des 140. Todestages am 21.Jänner 2012 von Franz Grillparzer (1791-1872) eine kurze (unvollständige) Auswahl aus unserem Inventarverzeichnis der ADLER-Bibliothek:
| Inv.Nr. | Titel / Beschreibung |
| B-835. | Grillparzers Ahnen. Hrsg. Literarischer Verein in Wien. Wien 1915. |
| B-3620. | Die Heimat der Grillparzer. Wien 1916. |
| W-7676.Grill | Grillparzers Familie. Neue Dokumente über die Vorfahren des Dichters. WIen 1916. |
| W-7676.Grill | Die Urheimat der Grillparzer (im "Landl", O.Ö.). 1950. |
| W-7676.Grill | Die Ahnen Franz Grillparzers - mit Stammreihe. 1975. |
| W-7695. | Grillparzer-Akten im Wiener Stadt- und Landesarchiv. 1979. |
| G-120. | Ahnenliste Franz Grillparzer. um 1920. |
| W-3562.7 | Die Ahnen Franz Grillparzers. (in Oberösterr. Heimatblätter Jg. 7, H. 1, S. 61-64). 1935. |
| W-7569. | Der Mühlviertler Franz Grillparzer. Mit Stammtafel: Großvater Josef Grillparzer und die älteren Generationen. 1982. |
| B-149.3,14 | Franz Grillparzer zum 200. Geburtstag. Mit Ahnenliste. 1992. |
| Lesesaal | Wurzbach Band 5. Seite 338-352. Wien 1859. |
Gustav Klimt wurde am 14. Juli 1862 in Baumgarten bei Wien (heute 14. Bezirk, Linzerstraße 247 - Haus wurde 1968 abgerissen) geboren. Im Alter von nur 55 Jahren erlitt er 1918 einen Schlaganfall, der seine rechte Körperhälfte lähmte. Kurz darauf am 6. Februar 1918 starb er im Wiener Allgemeinen Krankenhaus (9. Bezirk) an einer Lungenentzündung. Seine letzte Wohnadresse war: 7. Bezirk, Westbahnstraße 36 (siehe Verzeichnis der Verstorbenen, 13. Februar 1918). Begraben wurde er am Friedhof Wien-Hietzing, Gruppe V, Nr. 194 am 9. Februar 1918. Er war nicht verheiratet, hatte aber mehrere Kinder (14?), u.a. mit Maria Ucicka und Maria Zimmermann, die er auch gerne malte (Aktbilder).
Er war akademischer Maler und als Vertreter des Wiener Jugendstils gehörte er zu den von Makart beeinflussten Meistern der Wiener Sezession, dessen Mitbegründer und erster Präsident er 1897 war.
Mit 14 begann er als Schüler Laufbergers im Kunstgewerbe (1867-1883) und malte 1882 mit seinem am 10. Dezember 1892 verstorbenen Bruder Ernst im Reichenberger Theater Vorhang- und Deckenbilder, 1883 im Schloss Telesch bei Sinaia für die rumänische Königsfamilie Gobelins und Ahnenbilder, später Deckengemälde in Fiume und Karlsbad im dortigen Theater. Berühmt wurde er durch seine mit seinem Bruder und seinem Freund Franz Matsch gestalteten Deckenbilder im Wiener k&k Hof-Burgtheater und im Kunsthistorischen Museum, wofür er in der Folge mit dem Kaiserpreis ausgezeichnet wurde. Als er aber Deckengemälde für die Aula der Wiener Universität in einem ganz neuen Stil malte, wendete man sich von ihm ab. Die Ernennung zum Professor an der Akademie scheiterte am Einspruch Erzherzog Franz Ferdinands.
Etwas verbittert schrieb er an Otto Wagner: "Du wirst die Wände nicht bauen dürfen, die ich mit meinen Fresken nicht werde schmücken dürfen."
Seine Arbeiten führten ihn 1906 nach Belgien und England, 1909 nach Paris und 1911 nach Rom. Erst lange nach seinem Tod erkennt die Nachwelt seinen einzigartigen Rang.
"ADLER" - Zeitschrift für Genealogie und Heraldik (ISSN 0001-8260),
Band 26, Heft 3 von 6 / September - Dezember 2011
Inhalt
Artikel :
Großgrundbesitzer, Freimaurer, Bonvivants und Offiziere. Die Grafen Künigl in Böhmen
von Dr. Christian Steeb
Der Wappenschmuck am Looshaus in Wien
von Dr. Michael Göbl
Besprochene Bücher:
Alt Wiener Familien. Von Siegfried Löwy. Wien: Steyrermühl (1925).
Tagblatt-Bibliothek Nr. 164/165. ADLER-Signatur W-1691.

Namenregister:
Das jüdische Großbürgertum Wiens 1800 – 1938.
1. Band A- K. 1. Auflage. Amalthea Signum Verlag Wien 2011.
24,5 x 17,3cm, Halbleinen, 1696 Seiten. ISBN: 978-3-85002-750-2
Die Geschichte der Habsburgermonarchie von 1800 bis 1918 war vom Aufstieg des jüdischen Bürgertums geprägt. Ihr Anteil am wirtschaftlichen, kulturellen und intellektuellen Leben war außergewöhnlich hoch und trug zur Identität des Vielvölkerstaates bei. In 12 Jahren wissenschaftlicher Recherche schuf der Autor mit diesem Lexikon der „Großbürgerlichen Jüdischen Familien Wiens“ ein unverzichtbares Nachschlagewerk für die Forschung und ein Denkmal für die jüdische Existenz in Österreich.
Dieses Werk ist zugleich der Band 16 der dritten Folge des Jahrbuches der Heraldisch-Genealogischen Gesellschaft „Adler“. Mitglieder unserer Gesellschaft können das Buch bei persönlicher Abholung während der Bibliotheksstunden an Mittwochabenden zum bevorzugten Mitgliederpreis käuflich erwerben. Ein postalischer Versand ist aus Kostengründen leider nicht möglich.
Sie können das Buch auch über den Buchhandel, oder direkt beim Amalthea-Verlag, entweder per Post A-1030 Wien, Am Heumarkt 19 oder per E-mail an
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